mich würde mal interessieren, warum Kirchen und Standesämter ihren gesamten Datenbestand nicht digitalisieren. Zu Ahnenforschungszwecken und überhaupt für alle anderen Recherchen wäre das doch ne riesige Erleichterung. Und wenn ich dann noch in anderen Beiträgen hier lese dass man in Kirchenkreisen erwägt aus Platzgründen die Bücher vor 1900 zu vernichten dann kann man ja wohl nur noch mit dem Kopf schütteln. Das Mindeste wäre ja erst mal eine Digitalisierung per Foto oder Mikrofilm, wesentlich besser natürlich das Anlegen einer Datenbank.
Warum tut man sowas nicht? Jeder Ahnenforscher muss mühsam in die jeweilen Städte fahren und dort suchen, oftmals ist man dort nicht bereit, die Interessenten suchen zu lassen (dauert ja auch ewig) und zum selbst suchen haben die Pfarrer oder Standesamtsangestellten meist keine Zeit (selbst gegen Bezahlung)
Vieles wird erfahrungsgemäß auch nicht gefunden denn wenn man keine Nummern hat oder Verweise auf andere Nummern dann müsste man gesamte Jahrgänge durchsuchen und da macht kaum ein Standesamt oder Pfarrer mit.
Da wäre es doch ein Leichtes und ne wirklich super Idee, wenn alle Daten einmalig in einer Datenbank angelegt werden (zugegeben etwas mühsam) aber dafür könnte man dann jedem sofort innerhalb kürzester Zeit Auskunft geben und dabei relativ mühelos Geld dabei verdienen. Beispielsweise für einen Ausdruck der Vorfahren einen kleineren Betrag, für zusätzliche Kopien oder Abschriften dann etwas mehr (die sich ja dann aber trotzdem anhand der Datenbank super schnell finden lassen)
Ich bin ehrlich gesagt ziemlich frustriert gewesen von meinem ersten Standesamtsbesuch vor einiger Zeit, da wurde ich monatelang vertröstet und nun schickt mich ein Pfarrer ins Archiv des Erzbistums Bamberg weil er scheinbar keine Zeit hat mich in den Kirchenbüchern recherchieren zu lassen oder selbst zu suchen (wie gesagt, auch wenn Bezahlung gewährleistet ist)
Finde das alles ziemlich frustrierend

Nachtrag von Hugo: Beitrag wurde von mir verändert. Andi hat eine PN dazu erhalten