Schreiben eines OFB wird von der Kirche erschwert
Verfasst: 13.07.2016, 19:33
Liebe Mitforscher,
ich habe ein Problem, mit dem ich nicht alleine zurecht komme. Folgendes hat sich ereignet:
In den letzten 30 Jahren wurden von einem Forscher alle Kirchenbücher eines Ortes digitalisiert.
Nun habe ich den Forscher, der die Digitalisierung gemacht hat gefragt, ob ich diese Abschriften für die Erstellung eines Ortsfamilienbuches erwerben kann. Er sagte, dass die Abschriften für die Kirche des Ortes gemacht wurden und ich den Pfarrer fragen soll.
Der Pfarrer war von meinem Vorhaben freudig angetan und sagte mir die Kirchenbücher noch gestern zu.
Heute erhalte ich von ihm eine eMail, in der in etwa folgendes steht:
„Ich habe mich heute im Dekanat kundig gemacht und nach dieser Auskunft ist es leider nicht möglich, Ihnen das gesamte Kirchenbuch zur Verfügung zu stellen. Es tut mir leid, wenn ich Ihnen falsche Hoffnungen gemacht habe, aber die Vorgaben sind doch restriktiver.
Es geht um schutzwürdige Belange Dritter, die zeitlich unbefristet gelten.
Daher können Ihnen nur solche Informationen zur Verfügung gestellt werden, die unmittelbar mit Ihrem Anliegen, also unmittelbar mit dem Namen „ihrer Familie“ zu tun haben, keinesfalls aber die gesamten Unterlagen.
Ein Einscannen und eine Veröffentlichung im Internet ist beides nicht möglich. Auch eine Digitalisierung, wie wir sie gemacht haben, ist eigentlich von landeskirchlicher Seite nicht erwünscht und darf nur intern verwendet werden.
Der Internet-Veröffentlichung bei archion muss ich noch einmal nachgehen.“
Interessant ist, dass sich die Kirchenbücher seit geraumer Zeit komplett bei www.archion.de befinden. Es wäre vielleicht möglich, dass ich diese Kirchenbücher nochmal digitalisiere, da ich aber für die nochmalige Digitalisierung Jahre benötigen würde, kommt dies nicht in Frage.
Meine Frage an alle Forscher, die mich unterstützen möchten: Wie und was kann ich dem Pfarrer und der Landeskirche entgegnen, damit ich mein Vorhaben doch noch umsetzen kann?
ich habe ein Problem, mit dem ich nicht alleine zurecht komme. Folgendes hat sich ereignet:
In den letzten 30 Jahren wurden von einem Forscher alle Kirchenbücher eines Ortes digitalisiert.
Nun habe ich den Forscher, der die Digitalisierung gemacht hat gefragt, ob ich diese Abschriften für die Erstellung eines Ortsfamilienbuches erwerben kann. Er sagte, dass die Abschriften für die Kirche des Ortes gemacht wurden und ich den Pfarrer fragen soll.
Der Pfarrer war von meinem Vorhaben freudig angetan und sagte mir die Kirchenbücher noch gestern zu.
Heute erhalte ich von ihm eine eMail, in der in etwa folgendes steht:
„Ich habe mich heute im Dekanat kundig gemacht und nach dieser Auskunft ist es leider nicht möglich, Ihnen das gesamte Kirchenbuch zur Verfügung zu stellen. Es tut mir leid, wenn ich Ihnen falsche Hoffnungen gemacht habe, aber die Vorgaben sind doch restriktiver.
Es geht um schutzwürdige Belange Dritter, die zeitlich unbefristet gelten.
Daher können Ihnen nur solche Informationen zur Verfügung gestellt werden, die unmittelbar mit Ihrem Anliegen, also unmittelbar mit dem Namen „ihrer Familie“ zu tun haben, keinesfalls aber die gesamten Unterlagen.
Ein Einscannen und eine Veröffentlichung im Internet ist beides nicht möglich. Auch eine Digitalisierung, wie wir sie gemacht haben, ist eigentlich von landeskirchlicher Seite nicht erwünscht und darf nur intern verwendet werden.
Der Internet-Veröffentlichung bei archion muss ich noch einmal nachgehen.“
Interessant ist, dass sich die Kirchenbücher seit geraumer Zeit komplett bei www.archion.de befinden. Es wäre vielleicht möglich, dass ich diese Kirchenbücher nochmal digitalisiere, da ich aber für die nochmalige Digitalisierung Jahre benötigen würde, kommt dies nicht in Frage.
Meine Frage an alle Forscher, die mich unterstützen möchten: Wie und was kann ich dem Pfarrer und der Landeskirche entgegnen, damit ich mein Vorhaben doch noch umsetzen kann?